1. Deutscher Backtag: Lemon Pie

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Heute ist ein Feiertag! Klar, Tag der deutschen Einheit – wusstet ihr natürlich schon! Aber wusstet ihr auch, dass heute

1. Deutscher Backtag

ist? Nein? Dann lest ‚mal schnell weiter, noch ist der Tag ja nicht ganz ‚rum…

Ganz unter dem Motto „Deutschland backt“ hat Angelina, vom Foodblog PrinCi diesen neuen „Feiertag“ ins Leben gerufen. Jeder, der mitmachen will, ist eingeladen heute seinen saftigsten Kuchen, schönstes Törtchen oder süßesten Cupcake zu backen, zu fotografieren und an Angelina zu senden (nähere Infos auch noch mal hier!). Ich war sofort begeistert und habe nun wochenlang überlegt was ich Schönes zaubern könnte. Da ich ja momentan gern in der englischen Küche unterwegs bin, habe ich mich dazu entschlossen auch heute etwas ur-englisches zu backen. Und tadaaa – dabei ‚rausgekommen ist ein wunderbarer Lemon Pie und das Rezept dazu gibt es hier.

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Zutaten:

Für den Teig:

150g Mehl (+ Mehl zum Ausrollen)

125g Butter

1 Prise Salz

2 EL Wasser

Für die Füllung:

20g Butter

200ml Zitronensaft

300ml Wasser

250g Zucker

50g Speisestärke

3 Eier

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So wird’s gemacht:

1. Zuerst mischt ihr Mehl, Butter und Wasser zu einem Teig, knetet ihn ordentlich durch und stellt ihn 20 Minuten kalt.

2. Rollt den Teig nun aus und legt ihn in eure Pieform, stecht den Teig mit einer Gabel mehrmals ein und stellt ihn wieder für 45 Minuten kalt.

3. Nun kommt der Teig für ca. 15-20 Minuten bei 200°C in den Ofen.

4. Stellt einen Esslöffel des Zitronensafts beiseite und kocht den übrigen Saft mit dem Wasser, der Butter und 150g des Zuckers auf. Mischt die Speisestärke mit ein wenig Wasser und dickt den kochenden Saft damit an.

5. Trennt die Eier vorsichtig und gebt das Eigelb zur Zitronencreme. Lasst die Creme nun abkühlen.

6. Nun schlagt das Eiweiß unter langsamer Zugabe des übrigen Zuckers steif und hebt den restlichen Zitronensaft unter.

7. Füllt nun die Zitronencreme in den Pieboden und verteilt die Baisermasse auf die Creme.

8. Lasst den Pie nun noch einmal für ca. 5 Minuten im Backofen backen, bis sich die Baiserdecke goldig färbt.

Fertig. Lasst es euch schmecken!

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LemonPie2

LemonPie3

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Liebste Grüße,

C.

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Blog-Event: Outtakes from your kitchen

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

Gestern Abend bin ich durch’s Internet gesurft und habe mir alle möglichen Food-Blogs angeschaut. Ich bin immer noch total begeistert von der Vielfalt und vor allem von dem Charme, den fast jeder einzelne Blog für sich hat. Von den vielen Inspirationen zu neuen Rezepten ganz zu schweigen. Besonders toll und für mich als Blog-Anfänger ganz neu, fand ich die Blog-Events, an denen viele Blogger teilnehmen. Wobei es bei den meisten Events natürlich um die schönsten und besten Rezepte geht, fiel mir besonders ein Event in’s Auge bei dem das nicht so ist. Mit „Outtakes from my kitchen“ haben Zorra von kochtopf und Melanie von Pimpimella eine andere Art von Event kreiert. Es geht hierbei um all die Rezepte und Gerichte, die eben nicht so besonders gelungen sind. Und lasst euch gesagt sein, davon habe ich eine Menge! Als erstes musste ich da an eine meiner jüngsten Kuchenback-Aktionen denken.

2013-07-15 Curry 015

Wie ich euch bereits berichtet habe, habe ich vor Kurzem dieses wundervolle Buch von der Hummingbird Bakery erstanden. Und da ich ja ein kleiner Chocoholic bin, haben mich die Brownies sofort in ihren Bann gezogen. Nachdem ich die Zutatenliste studiert hatte, stellte sich relativ schnell heraus das mir ein Ei fehlte. Ich habe in meinem Leben schon viele Backsendungen im TV gesehen und in fast jeder wird mehrmals betont, dass das „Backwerk“ nur dann gut wird, wenn man sich exakt an die Mengenangaben hält – nichts dazu, nichts zu wenig, nichts ersetzen. Und obwohl ich eigentlich genau weiß, dass ausgebildete und renommierte TV-Konditoren höchstwahrscheinlich ein bisschen mehr Erfahrung haben als ich, weiß ich es doch ausnahmslos jedes Mal besser. Ich gebe dann so etwas wie „Kuchen backen ein Ei fehlt“ bei Google ein und finde immer hunderte von Hobbykonditoren, die auch immer viel  mehr wissen, als die, die das Backen zum Beruf gemacht haben. Ich finde dann merkwürdige Antworten, wie „1 Ei durch 1 EL Öl ersetzen“, „Ei kann man nicht ersetzten“, „Ei einfach weglassen“ oder „Ei abwiegen, irgendwas subtrahieren, mal 2 nehmen und das dann in Form von Öl hinzugeben“, etc. Eigentlich müssten bei solchen Antworten ja schon alle Alarmglocken schrillen und die Fahne gehisst werden, auf der steht „Lass es sein!“. Aber nein. Ich glaube denen, ich suche mir die Antwort aus, die am wenigsten komisch klingt (in diesem Fall war das tatsächlich „1 Ei durch 1 EL Öl ersetzen“!) und ziehe das dann knallhart durch.

2013-07-15 Curry 010

Bei diesem Experiment gab es aber noch einen Punkt, der erschwerend hinzukam. Und zwar hatte ich einen Tag zuvor eine schöne neue Springform bekommen. Eine mit nur 20 cm Durchmesser, wie ich sie schon so lange so gern haben wollte. Ja, ich weiß was ihr jetzt denkt – Brownies macht man doch auf einem Blech oder in einer speziellen Brownie-Form. Ich weiß! Aber die Springform war so schön neu und unbenutzt. Ich musste sie einfach benutzen und aus so einem Brownie-Teig kann man doch ganz leicht einen Kuchen machen oder nicht!?

2013-07-15 Curry 014

Es ging also los. 1 EL Öl, statt 1 Ei, alles in die Springform und wie im Rezept angegeben für 25 Minuten in den Backofen. Richtig, der aufmerksame Leser wird auch hier wieder stutzig. Einem Menschen mit einigermaßen gesundem Menschenverstand und ein wenig Erfahrung in der Küche ist schnell klar, dass sich die Backzeit bei veränderter Kuchenform in 99,9% der Fälle auch verändert. Hatte ich ja nun meinen Teig nicht flach auf ein großes Blech gegeben, sondern relativ hoch in meine kleine (aber neue!) Springform gefüllt.  Nun ja, auf Grund eines temporären Black-Outs (anders kann ich es mir nicht erklären!) war mir das in dem Moment nicht so klar. Ich nahm dem Kuchen aus dem Ofen und lies ihn, samt Springform ordentlich abkühlen. Ein paar Stunden später begab ich mich dann in freudiger Erwartung und mit großem Appetit in die Küche. Leider war die Begeisterung nicht von Dauer. Als ich die Springform löste, verwandelte sich mein Browniekuchen in einen Brownie-Vulkan, der langsam, aber stetig Schoko-Lava ausspuckte. Er brach und zerfloss einfach und ich konnte nichts tun. Und wollte es auch nicht mehr.

2013-07-15 Curry 011

Ich muss sagen, dass der Kuchen geschmacklich wirklich toll war. Die Konsistenz erinnerte allerdings eher an einen Schoko-Pudding. Die dazugehörigen Fotos, die ich in einem leichten Anflug von Optimismus (oder zur Beweismittelführung) trotzdem machte, zeigen all das Elend. Und eigentlich wollte ich sie tief unten in meinem Archiv für Misslungenes vergraben, aber anlässlich dieses Events habe ich mich nun dazu entschlossen sie euch doch zu zeigen und dazu zu stehen.

2013-07-15 Curry 007

So! Nun dürft ihr lachen. Ich drohe verspreche euch aber – der nächste Schokokuchen kommt bestimmt!

Liebste Grüße,

C.

Mein neues Lieblingsbuch

Meine liebe Freundin Ute hat mir letztens ihre neueste Errungenschaft präsentiert: ein Kochbuch (oder nennt man es Backbuch?) der Hummingbird Bakery.

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Die Hummingbird Bakery wurde 2004 von Tarek Malouf in London eröffnet und hat sich auf Cupcakes, Kuchen und Ähnliches im amerikanischen Stil spezialisiert. Wegen des großen Erfolges, gibt es mittlerweile vier weitere Filialen.

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Ich war sofort verliebt und es war klar, dass ich dieses Buch unbedingt besitzen musste. Nach kurzer Internetrecherche und Lieferzeit war es endlich soweit – ich stand in der Küche und machte mich an die „Vanilla Cupcakes“. Ich war überrascht. Wenn ich Rezepte aus Kochbüchern nachkoche, habe ich häufig den Eindruck, dass die Zutatenliste endlos ist. Sie ist nicht nur endlos, sondern besteht aus vielen Lebensmitteln, Kräutern, Gewürzen und Ähnlichem, die kein Mensch Zuhause hat (zumindest ich nicht!). Von allem braucht man dann ganz genau eine kleine Messerspitze – damit es sich auch lohnt, wenn man das ganze ausgefallene Zeug dann für viel Geld extra für dieses eine Gericht einkauft und im Endeffekt Unmengen an Resten in der Tonne landen. Nun ja, hier ist es glücklicherweise anders.

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Nicht nur in ihren Kochbüchern, sondern auch in den jeweiligen Filialen wird großen Wert darauf gelegt, Produkte zu benutzen, die alltäglich sind und Jedermann im Haus hat. Sowohl Zutaten, als auch Arbeitsschritte sind im „The Hummingbird Bakery Cookbook“ also simpel und begrenzt. Das Ergebnis ist allerdings alles andere als simpel. Die Cupcakes schmecken wirklich, als seien sie gerade frisch beim Konditor gekauft. Der „Sponge“ ist fluffig und das „Frosting“ fest, aber cremig. Meine Fingerfertigkeit an der Spritztülle lässt allerdings noch zu Wünschen übrig. Habt ihr Tipps, wie ich das Frosting schöner gestalten kann?

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Ich bin total begeistert von diesem tollen Buch und kann es nur wärmstens empfehlen.Viel Spaß beim Nachbacken.

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Die schönen Cupcake-Förmchen und die essbare Glitzerdeko habe ich übrigens von  „Die Schönhaberei“ .

Liebste Grüße,

C.

Ooooooooreo Cheesecake!

Ich muss zugeben, als ich zum ersten Mal Oreokekse gegessen habe, hat es mich nicht gerade vom Hocker gehauen. Doch nach meinem ersten Date mit einem Oreo Cheesecake war es um mich geschehen. Und jetzt bin ich süchtig nach allem, was diese kleinen, runden Kreise beinhaltet. Hier das Rezept für den besten Cheesecake, den ich bis jetzt gegessen habe…

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Zutaten:

28 Oreokekse (2 Packungen)

45g Butter (geschmolzen)

750g Philadelphia

150g Zucker

5 ml Vanille-Extrakt (ich empfehle das hier!)

3 Eier

So wird’s gemacht:

1. Zuerst heizt ihr den Ofen auf 175°C vor.

2. Dann werden 20 Oreos zermahlen, mit der Butter vermischt und auf den Boden einer Springform festgedrückt.

3. Nun verrührt ihr den Frischkäse, den Zucker und den Vanille-Extrakt. Gebt dabei, nach und nach, ein Ei nach dem anderen hinzu und hebt 4 zebrochene Oreos unter. Die Füllung müsst ihr nun auf dem vorbereiteten Boden verteilen und die restlichen Oreos dekorativ auf der Füllung verteilen.

4. Nach 45 Minuten im Ofen ist der Cheesecake fertig.

Nur noch abkühlen lassen und auf Oreo-Wolken gehen…

Liebste Grüße,

C.

Sommergruß von Philadelphia

Sommergruß

Hallo Zusammen,

da der 3-tägige Sommer in diesem Jahr anscheinend schon vorbei ist, habe ich mich gefragt wie ich kulinarisch ein bisschen Sommer in den momentan so grauen Alltag (wetterbedingt!) bringen kann. Mein erster Gedanke war: eine Philadelphia-Torte! Denn, wenn wir alle einmal ehrlich sind, gibt es doch nichts erfrischenderes, als eine frische, cremige Philadelphia-Torte. Und mit ein wenig Dekoration, gibt es auch kaum Schöneres.

Zutaten:

1 Pkt. Götterspeise (Zitrone)

500 ml Sahne

100 g Zucker

200 g Philadelphia

300 g Löffelbiskuits

125 g Butter

2 EL Zitronensaft

150 g Erdbeeren

Marzipanrohmasse und Lebensmittelfarbe oder fertige Tortendekoration

So wird’s gemacht:

1. Ihr verrührt 250 ml Wasser mit der Götterspeise und lasst sie 10 min. quellen. Anschließend erhitzen (nicht kochen!). Anschließend abkühlen lassen.

2. Erdbeeren waschen, vierteln, nach Belieben zuckern und ca. 30 min ziehen lassen.

3. In der Zwischenzeit halbiert ihr 16 Löffelbiskuits (für eine 24er Springform), der Rest wird zebröselt. Die Bröselmasse mit der Butter verrühren und in einer Springform festdrücken. Die halbierten Löffelbiskuits werden nun hochkant an den Rand gestellt.                                                                                                                                                                                                    

4. Philadelphia, Zucker und 2 EL Zitronensaft glatt rühren, die kalte Götterspeise hinzugeben, Erdbeeren und die steif geschlagene Sahne unterheben. Masse in die Springform geben und über Nacht kalt stellen.                                                  

Vor dem Servieren könnt ihr die Torte nun noch mit schöner Dekoration verzieren.

Et voilà … ein Stück Sommer auf dem Teller.

Liebste Grüße,

C.