Kürbiscremesuppe – was sonst!?

Leute, der Herbst hat uns nun endgültig eingeholt! Und was bereitet jeder gewissenhafte (Hobby-) Koch da zu? Richtig, eine Kürbiscremesuppe! Also los geht’s… :)

Kürbiscremesuppe1

Zutaten:

1 Speisekürbis

4 Kartoffeln

4 Karotten

1 Stück Ingwer (ca. 2cm groß)

1 TL Korianderpulver (gemahlen)

1 TL Kreuzkümmel

1 Nelke

Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer und Zimt

1 EL Kürbiskernöl

1 Handvoll Kürbiskerne

Kürbiscremesuppe2

So wird’s gemacht:

1. Halbiert den Kürbis, löst die Kerne heraus und schneidet ihn in kleine Stücke. Schält auch die Kartoffeln und die Karotten und würfelt sie.

2. Gebt das Gemüse in einen Topf und bedeckt es mit der Gemüsebrühe. Lasst das Gemüse köcheln bis es gar und weich ist.

3. Püriert das Gemüse samt Brühe zu einer homogenen Masse, reibt den Ingwer und die Nelke hinein rührt den Kreuzkümmel und das Korianderpulver unter. Schmeckt eure Suppe nun noch mit Salz, Pfeffer und Zimt ab.

4. Röstet die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett. Jetzt könnt ihr eure Kürbiscremesuppe in einer schönen Schüssel servieren. Gebt ein paar Kürbiskerne auf die Suppe und beträufelt sie mit dem Kürbiskernöl.

Fertig!

Kürbiscremesuppe3

Liebste Grüße,

C.

 

Britisch, britischer, Shepherd’s Pie

UK-Flagge

Der Shepherd’s Pie ist ein uraltes, britisches Gericht. In den letzten Jahren in Vergessenheit geraten, erfreut er sich in England momentan wieder großer Beliebtheit. Der Pie ist schnell zubereitet, deftig, sättigend und schmeckt toll. Allerdings bereitet ihn fast jeder auf seine eigene Weise zu. Ich weiß, ehrlich gesagt, gar nicht ob es das eine Shepherd’s Pie-Rezept überhaupt gibt. Klar ist aber auf jeden Fall, dass er aus zwei Schichten besteht – einer Fleischschicht und einer Schicht aus Stampfkartoffeln. Hier zeige ich euch nun meine Art des Shepherd’s Pie.

Shepherd'sPie2

Zutaten:

500g Hackfleisch

2 Zwiebeln

40g Mehl

1 TL Senf

500ml Gemüsebrühe

2 EL Petersilie

Butter

Salz & Pfeffer

Für den Belag:

6 Kartoffeln

60ml Milch ( heiß)

Butter

Salz, Pfeffer & Muskatnuss

Shepherd'sPie3

So wird’s gemacht:

1. Heizt euren Backofen auf ca. 200°C vor und streicht eure Pie-/Auflaufform großzügig mit Butter ein.

2. Schneidet die Zwiebeln in feine Ringe und bratet sie in heißem Fett an bis sie eine schöne Bräune haben.

3. Gebt nun das Hackfleisch dazu. Wenn auch das Fleisch eine schöne Bräune hat, würzt es kräftig (!) mit Salz und Pfeffer und gebt den Senf und die Petersilie dazu. Streut das Mehl auf das Hackfleisch und hebt es unter.

4. Das Ganze nun mit der Gemüsebrühe ablöschen, umrühren und in die Form füllen.

5. Für den Belag kocht ihr die Kartoffeln in Salzwasser bis sie gar sind und schüttet sie ab. Bereitet nun mit der Milch und der Butter einen Kartoffelbrei zu und würzt ihn mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

6. Gebt den Kartoffelbrei nun gleichmäßig auf die Hackfleischmasse in eurer Form. Mit einer Gabel könnt ihr die Kartoffelmasse nun noch ein bisschen verzieren (natürlich optional).

7. Der Pie wird nun im Backofen für ca. 35 Minuten goldbraun gebacken.

Shepherd'sPie1

Fertig.

Enjoy your meal!

Liebste Grüße,

C. 

Lachsfilet mit Kartoffeln an Kräuterquark

Obwohl die Wetterfrösche vorhersagen, dass es in den nächsten Tagen und Wochen noch einmal richtig warm wird, habe ich das Gefühl, der Sommer sei in den letzten Zügen. Das Blau des Himmels wird immer öfter durch dunkles Grau durchzogen und der Wind, der zunehmend weht, riecht immer mehr nach Herbst. Ich möchte den Teufel nicht an die Wand malen! Es ist auch keine wissenschaftliche Erkenntnis! Eher ein Gefühl, dass mich dazu bringt, mich schon langsam mental vom Sommer zu verabschieden.

Um diesem Gefühl zu trotzen und dem kalten Wind die kalte Schulter zu zeigen, hatte ich heute Lust auf ein leichtes, sommerliches Gericht. Frischer Quark, Petersilie, Lachsfilet – alles schreit „Sommer“! Wenn nicht draußen, dann wenigstens auf dem Teller…

Kräuterlachs2

Zutaten:

500g Speisequark

150g Joghurt

1-2 Knoblauchzehen (je nachdem ob ihr danach noch Knutschen wollt oder nicht!)

1 Bd. Petersilie

1 Spritzer Olivenöl

Saft einer 1/2 Zitrone

1 TL brauner Zucker

250g Lachs

250g Kartoffeln (gute Qualität, die Schale bleibt dran!)

Salz, Cayennepfeffer, Knoblauchgewürz, Paprika

Kräuterlachs1

So wird’s gemacht:

1. Säubert die Kartoffeln, schneidet sie samt Schale in gleich große Stücke und kocht sie in gesalzenem Wasser bis sie gar sind.

2. In der Zwischenzeit gebt ihr die Petersilie und den Knoblauch (natürlich ohne Schale) in einen Standmixer und püriert beides bis eine Art Paste entstanden ist. Fügt nun Quark, Joghurt, Zitronensaft, Zucker, Salz, Pfeffer, Knoblauchgewürz und Paprika hinzu und lasst alles ordentlich durchmixen. Beträufelt den Kräuterquark anschließend mit etwas Olivenöl und stellt ihn erst einmal beiseite.

3. Bratet den Lachs in einer heißen Pfanne scharf an und würzt ihn mit Salz, Pfeffer, Knoblauchgewürz, Paprika und Zitronensaft.

4. Nachdem die Kartoffeln gegart sind, lasst sie ein wenig abkühlen und vermengt sie anschließend mit 3/4 des Kräuterquarks. Richtet die Quark-Kartoffeln auf einem Teller an und legt den Lachs, in Stücke gerissen, obenauf. Legt einen großen Löffel dazu, so kann sich jeder selbst bedienen. Stellt den restlichen Quark in einer kleinen Schüssel dazu.

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Guten Appetit!

Liebste Grüße,

C.

I heart Omma: Wirsing-Durcheinander

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Ist es in eurer Familie eigentlich auch so, dass die Oma (hier im Pott liebevoll Omma genannt) das kulinarische Oberhaupt der Familie ist? Bei uns ist das so. Wer eine Frage zum Thema „Kochen“ hat, fragt Omma. Omma schöpft aus mehr als 50 Jahren Kocherfahrung und obwohl sie auch heute immer noch die gleichen Gerichte kocht, wie vor 50 Jahren, ist darauf Verlass, dass alles ganz hervorragend schmeckt. Mit „Haute Cuisine“ kann Omma nichts anfangen. Bei ihr kommt Deftiges auf den Tisch, mit viel Fleisch, viel Butter und Kartoffeln soweit das Auge reicht. Selbstverständlich ist auch, dass die Portionen für alle männlichen Esser grundsätzlich doppelt so groß sind, wie die für die Frauen („Das sind ja auch Männer, die brauchen das!“). Eins dieser tollen Gerichte, die für mich immer wieder nach Heimat schmecken ist „Wirsing-Durcheinander“. Dem, der mit dem kulinarischen Begriff „Durcheinander“ nicht viel anfangen kann, soll gesagt sein, dass „Durcheinander“ ein Wort ist, dass alles bedeuten kann. Aus diesem Grund heißt bei uns alles „Durcheinander“, das nicht genau definierbar ist oder irgendwie gerührt wurde, also irgendwie durcheinander aussieht.  Und bevor ich jetzt auch gleich ganz durcheinander bin, hier das Rezept:

Wirsing3

Zutaten:

1 mittelgroßen Kopf Wirsing

500g Hackfleisch

250g Kartoffeln

Wasser

Salz & Pfeffer

Wirsing4(Emmi findet es immer unfassbar spannend, dass ich ständig mein Essen fotografiere und wollte heute auch mal ihren Teller präsentieren. :) )

So wird’s gemacht:

1. Würzt das Fleisch sehr großzügig mit Salz und Pfeffer (das ist nicht der richtige Moment um schüchtern zu sein!) und bratet es in einem großen Topf scharf an.

2. Sobald das Hackfleisch eine schöne Bräune angenommen hat, gebt ihr den gewaschenen und in Streifen geschnittenen Wirsing hinzu und lasst ihn kurz mit anbraten. Würzt auch jetzt noch einmal kräftig mit Salz und Pfeffer.

3. Gebt nun so viel Wasser hinzu, dass der Wirsing-Hackfleisch-Mix zur Hälfte im Wasser steht. Deckel drauf und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend noch einmal 5 Minuten ohne Deckel köcheln lassen.

4. Zeitgleich kocht ihr die Kartoffeln bis sie gar sind. Sehr schnell geht das, wenn ihr die Kartoffeln in 1-2cm große Stücke schneidet und im Topf direkt mit kochendem Wasser (aus dem Wasserkocher) übergießt. Benutzt dafür auch nicht zu viel Wasser, die Kartoffeln müssen nicht mal ganz mit Wasser bedeckt sein um im geschlossenen Topf in ca. 10 Minute gar zu sein.

5. Zu guter Letzt richtet ihr den Wirsing-Hackfleisch-Mix auf den Kartoffeln an und lasst es euch schmecken.

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Liebste Grüße (auch von Omma),

C.