Side: Ein Reisebericht – Teil 1

Hallo ihr Lieben,

heute erwartet euch, wie versprochen, der 1. Teil des Urlaubsrückblicks. Ich habe mit meiner Familie im September eine wunderschöne Woche in Side verbracht. An der türkischen Riviera gelegen, ist Side ein Magnet für Touristen, die auf der Suche nach Sonne, Strand und Meer sind. Übernachtet haben wir im Sidekum-Hotel, einem 5-Sterne-Hotel im Ort Kumköy. Unsere Tage haben wir hauptsächlich am Kinderpool verbracht. Eine kleine Rutsche in Form eines Elefanten wurde für unsere Tochter nicht langweilig. Im Minutentakt sauste sie die Rutsche herunter und machte schnell neue Freunde.

22Die türkische Fahne (von der anderen Seite fotografiert :))

Ganz besonders hatte es ihr das „Gözleme“ angetan. Gözleme ist eine Art türkischer Crêpe, der von einer netten Dame in einer Strandhütte zubereitet wurde. Jeden Tag besuchte Emmi die „Gözleme-Dame“ um ihre tägliche Ration abzuholen und nebenbei das ein oder andere Wort Türkisch zu lernen.

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Die „Gözleme-Dame“ bei der Zubereitung der türkischen Crêpes.

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Was für Emmi das Gözleme, war für mich der Spa-Besuch mein persönliches Highlight. Nach einem kurzen „Aufwärmen“ in der Sauna (es war ja auch nicht heiß genug…), gab es ein Schaumbad im Hamam. Bei diesem Schaumbad hat mich die „Bademeisterin“ immer wieder mit Schüsseln voller heißem Wasser übergossen. Anschließend wurde ein Baumwollsack eingeseift, in der Luft geschwenkt und der Schaum auf den Körper gestreift um dann wieder mit Wasser abgespült zu werden. Eine fast schon meditative Wirkung hatte der immer fortwährende Gesang der Bademeisterin, der leise durch den Raum hallte. Auch die Massage im Anschluss war schön und entspannend, aber die Erfahrung von einer fremden Person gewaschen zu werden, war wirklich gewöhnungsbedürftig, aber auch toll. Von diesem Ereignis habe ich natürlich keine Fotos gemacht, aber ich empfehle euch so ein Schaumbad einfach mal selbst auszuprobieren. Hamams gibt es ja mittlerweile auch in einigen größeren Städten in Deutschland.

Nur auf der faulen Haut gelegen haben wir aber auch nicht. Da mein Mann ein großer Sightseeing-Fan ist und ganz besonders interessiert ist an allem was antik ist, haben wir natürlich einen Trip in die „alte Stadt“ gemacht. Nachdem wir das alte Amphitheater, den Apollontempel und weitere Ruinen besichtigt haben ging es für ein Stündchen auf’s Boot. Mit dem Wind in den Haaren und dem Rauschen der Wellen im Ohr, konnte man auch hier die Seele baumeln lassen.

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Alte Ruinen in der Altstadt Sides

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21Der Apollontempel

23Sides Altstadt vom Wasser

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Eine Bootsfahrt vor der Küste Sides

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Im 2. Teil des Reiserückblicks erzähle ich euch noch mehr von unserem Hotel, den Leckereien und dem tollen Freizeitaktivitäten, die uns dort geboten wurden.

Liebste Grüße,

C.

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