Ich bin wieder hier – in meinem Revier!

Hallo ihr Lieben,

da bin ich wieder! Braun gebrannt und gut erholt aus dem Urlaub. Wir waren jetzt eine wunderschöne Woche lang in Side, Türkei und ich muss sagen, es war wirklich traumhaft! Das Hotel war schön, das Essen war köstlich und die Stadt wirklich sehenswert!

Die Tage vor dem Urlaub waren leider nicht so schön, da Neckermann Reisen uns 5 Tage vor Urlaubsantritt mitgeteilt hat, dass unser Hotel überbucht ist. Die vorgeschlagene Alternative war leider gar nichts für uns, da diese, mit Steinstrand und ohne separatem Kinderpool, nicht so kinderfreundlich war, wie wir uns das erhofft hatten. Nach stundenlangem telefonieren und vertröstet werden, wurde dann sogar während des Telefonats einfach aufgelegt. So viel Unfreundlichkeit wollten wir uns dann nicht bieten lassen und haben die Reise kurzerhand storniert – 4 Tage vor Urlaubsantritt! Da war Nervenkitzel angesagt, das verspreche ich euch! :) Nach weiteren Besuchen in Reisebüros und wahnhafter Internetrecherche konnten wir dann doch noch ein Hotel finden, das uns ansprach. Das nenne ich „Last Minute“! :)

Aber nun gut, kaum in der Hitze der Türkei angekommen, war jeglicher Ärger vergessen und auch das warme Meerwasser am Strand von Side wusch die letzten Alltagsgedanken ab. Außer einem Tagestrip in die „alte Stadt“ von Side, waren die Tage gefüllt mit Essen, Faulenzen, Schwimmen und Sonnenbaden. Ein Urlaub ganz nach meinem Geschmack. In den nächsten Tagen werden noch ein paar Eindrücke folgen. Auch das Rezept für den Shepherd’s Pie bin ich euch noch schuldig – ich hab’s nicht vergessen! :)

Liebste Grüße,

C.

 

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Törtchen vom Tiger

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Während meines letzten Berlin-Trips wollte ich neben der Mode auch unbedingt etwas für meinen süßen Zahn entdecken. Wie ihr ja sicherlich schon bemerkt habt, stehe ich besonders auf Cupcakes, Torten, Kuchen, etc. Ich machte mich also schlau und stieß auf den Shop „Tigertörtchen“. Die Erfahrungsberichte hörten sich gut an, die Onlinepräsenz war schön anzusehen – ein kurzer Zwischenstopp war also schnell eingeplant und ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt.

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„Tigertörtchen“ ist ein kleiner Laden, der Mini-Cupcakes, Cakepops, Eisschokoladen und vieles mehr verkauft. Der Laden selbst ist liebevoll eingerichtet und der junge Mann hinter dem Tresen war nett und zuvorkommend.

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Obwohl ich die Auswahl der Cupcakes ein wenig klein fand, muss ich sagen, dass der Geschmack dafür umso besser war. Unsere Wahl fiel auf einen kleinen Schoko-Vanille-Cupcake, einen Erdnussbutter-Cupcake, eine Eisschokolade und einen Eis-Latte Macchiato. Die Cupcakes sahen toll aus (kein Vergleich zu meinen Spritztüllen-Fertigkeiten!) und schmeckten himmlisch.

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Wer also irgendwann in der Nähe der Spandauer Straße ist und auf süße Leckereien steht, sollte unbedingt mal vorbeischauen. Doch auch alle Nicht-Berliner müssen nicht auf Cakepops & Co verzichten. Denn seit Januar 2013 bietet das „Tigertörtchen“-Team einige ihrer Köstlichkeiten auch in ihrem Onlineshop zum Verkauf an.

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Viel Spaß beim Schlemmen!

Tigertörtchen Berlin

Spandauerstraße 25

10178 Berlin

 

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Liebste Grüße,

C.

Im Rausch der Farben – HOLI Festival of Colours

 

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Letzten Samstag fand im Fredenbaumpark in Dortmund das HOLI Festival of Colours statt. Diese neue Festival-Reihe ist inspiriert durch die Holi-Feste, die jährlich in Indien zelebriert werden. Zwar geht es hier, aders als beim Original, nicht darum den Frühling zu begrüßen, aber mit Farbpulver geschmissen wurde trotzdem. Zu jeder vollen Stunde gab es einen Countdown, dessen Ende den Startschuss für die Farbexplosion gab.

 

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Man schmiss also das gefärbte Maismehl, das man vorher säckchenweise käuflich erwerben konnte, in die Luft, sprang zu der lauten Elektromusik wild hin und her und freute sich seines Lebens. Was theoretisch ziemlich bescheiden klingt, ist praktisch ein Riesenspaß! Ich kann euch nicht genau sagen, ob es die Musik war, die einem so einheizte oder einfach die Tatsache, dass man sich mal so richtig „dreckig“ machen konnte. Mit jedem Wurf wurde die Stimmung ausgelassener, die Tanzeinlagen mutiger und die Menschen bunter. Der Höhepunkt wurde dann erreicht als das Bombay Boogie Soundsystem die Bühne stürmte und mit indischen Gesängen, Tänzerinnen und Instrumenten, gepaart mit harten Elektro-Beats die Menge zum Ausflippen brachte. Alles in Allem kann man sagen, dass es ein gelungenes Festival war. Es war, anders als bei anderen Festivals, nicht zu voll, die Getränkepreise nicht zu hoch und das Wetter hat auch mitgespielt. Beim nächsten Mal bin ich wieder mit dabei…

 

Liebste Grüße,

   C.

Die Fashion Week und ihre total individuellen Leute

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Nun ist sie offiziell zu Ende – die Mercedes Benz Fashion Week Berlin. Tage voller interessanter Menschen, toller Eindrücke und natürlich Mode, Mode, Mode. Berlin hat sich in der vergangenen Woche besonders chic gemacht. Von Männern in Brautkleidern über Models in Echthaar-Gewändern bis hin zu Gentlemen mit Smoking und Hund war alles dabei. Die Modebegeisterten werfen sich in Schale – mal mehr, mal weniger gelungen. Vieles sieht toll, neu, anders aus, manches nur bemüht. Ich finde es toll, wenn Menschen ihren eigenen Style entdecken und diesem treu bleiben, auch wenn sie dadurch deutlich aus der Menge herrausstechen. Sich aber nur auf eine bestimmte Weise zu kleiden, um aufzufallen finde ich hingegen albern. Ich frage mich dann, trägt dieser vollbärtige End-Zwanziger diesen bunten, zum Dutt geformten, Turban und die hellrosa lackierten Fussnägel, weil er es schön findet oder nur damit er auffällt? Oder dieses junge Mädchen. Findet sie wirklich, dass kurze Leo-Hotpants, ein buntes Batik-Top mit hallbrauner Cowgirl-Wildleder-Weste und schwarze Creepers mit Superman-Socken wirklich so gut zusammen passen oder geht es wieder nur darum „anders“ zu sein? Nicht „so kommerziell“. Nicht „so mainstream“. Eine Künstlerin, die nebenbei Velo-Taxi fährt um sich über Wasser zu halten, hat es bei unserer Tour durch den Tiergarten auf den Punkt gebracht „In Berlin gehört schon einiges dazu, um aufzufallen“. Das ist defintiv richtig. Aber ist das denn dann noch authentischer Style oder verzweifeltes Hinterhergerenne nach allem was ansatzweise „trendy“ ist? Witzig ist auch, dass diese hippen, total individuellen Fashion-Leute irgendwie alle gleich aussehen. Hier sind vielleicht Jeans und T-Shirt nicht die gängige Uniform, aber jeder Zweite trägt Beanies und Creepers und hat den halben Kopf rasiert. Ist man also wirklich „anders“, wenn man trotzdem so aussieht wie jeder Zweite? Oder ist man dann „Hipster-Mainstream“? Ich bin dafür, einfach das zu tragen was einem wirklich gefällt, was einen selbst reflektiert und sich nicht für jemanden auszugeben, der wahrscheinlich gerade im Trend liegen würde – aber natürlich trotzdem total anders ist.

Liebste Grüße,

C.

Donut Heaven

Mein Mann hat mich gestern mit diesem Prachtstücken überrascht. Glücklicherweise gibt es in Dortmund keine Dunkin‘ Donuts-Filliale – sonst wäre ich wahrscheinlich abhängig und mindestens 10 kg schwerer..

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Urlaub – ohne Kind?!

RobinsonClubCalaSerena

Urlaub…

Mein Mann und ich waren Anfang Juni für 4 Tage im Urlaub. Das erste Mal ohne unsere Tochter Emma. Die ersten 3 Tage hielten sich bezüglich des „Wir vermissen Emma“-Schemerzes noch in Grenzen, sind wir es ja gewohnt, dass Emma hin und wieder ein Wochenende bei ihrer Oma verbringt. Der 4. Tag des Urlaubs, somit der 5. Tag der Trennung, war allerdings, trotz täglicher Telefonate, schon mit Bauchgrummeln und einem leichten Gefühl der Unvollständigkeit begleitet. Ohne auszupacken oder Pause zu machen sind wir also, wieder Zuhause, auf direktem Weg zur Oma gefahren, um Emmi abzuholen. Kennt ihr das, wenn ihr eure Kinder für ein paar Tage nicht seht und direkt den Eindruck habt, sie seien 5 cm gewachsen, 3 kg schwerer und um 6 Jahre gealtert.

Man fragt sich, was habe ich wohl alles verpasst? Ging es ihr gut? Hat  sie uns vermisst? War es schlecht ohne sie wegzufahren?

Nach unserem 4-tägigen Getaway habe ich festgestellt, dass es für uns genau das richtige war. Emmi war gut aufgehoben, hat sich verwöhnen lassen und ist täglich mit Oma und Hund durch die Wälder gestreift. Auch nachher hat sie noch ganz begeistert von ihrem „Urlaub bei Oma“ gesprochen.

Mein Mann und ich hatten einmal 4 Tage für uns, um einfach mal wieder (fast) „nur“ ein Ehepaar zu sein. Wir haben uns Massagen gegönnt, sind schnorcheln gegangen und haben uns zum Abendessen chic gemacht. Einfach mal ‚raus aus dem Alltagstrott, ab in die Sonne und total entspannt wiederkommen – mit schönen Erinnerungen und ganz viel Energie.

Mein persönliches Fazit ist, dass ein Kurzurlaub ohne Kind nur zu empfehlen ist. Die Trennung vom eigenen Kind ist zwar immer schwierig (vor allem, wenn man, wie ich, von Zuhause aus arbeitet und es daher gewohnt ist 24/7 mit seinem Kind zusammen zu sein), aber von der positiven Wirkung, die so ein Trip mit sich bringt, profitieren sowohl die Eltern, als auch die Kinder.
Liebste Grüße,
C.
P.S.: Der nächste Urlaub wird aber trotzdem ein FAMILIEN-Urlaub!! :)