Lachsfilet mit Kartoffeln an Kräuterquark

Obwohl die Wetterfrösche vorhersagen, dass es in den nächsten Tagen und Wochen noch einmal richtig warm wird, habe ich das Gefühl, der Sommer sei in den letzten Zügen. Das Blau des Himmels wird immer öfter durch dunkles Grau durchzogen und der Wind, der zunehmend weht, riecht immer mehr nach Herbst. Ich möchte den Teufel nicht an die Wand malen! Es ist auch keine wissenschaftliche Erkenntnis! Eher ein Gefühl, dass mich dazu bringt, mich schon langsam mental vom Sommer zu verabschieden.

Um diesem Gefühl zu trotzen und dem kalten Wind die kalte Schulter zu zeigen, hatte ich heute Lust auf ein leichtes, sommerliches Gericht. Frischer Quark, Petersilie, Lachsfilet – alles schreit „Sommer“! Wenn nicht draußen, dann wenigstens auf dem Teller…

Kräuterlachs2

Zutaten:

500g Speisequark

150g Joghurt

1-2 Knoblauchzehen (je nachdem ob ihr danach noch Knutschen wollt oder nicht!)

1 Bd. Petersilie

1 Spritzer Olivenöl

Saft einer 1/2 Zitrone

1 TL brauner Zucker

250g Lachs

250g Kartoffeln (gute Qualität, die Schale bleibt dran!)

Salz, Cayennepfeffer, Knoblauchgewürz, Paprika

Kräuterlachs1

So wird’s gemacht:

1. Säubert die Kartoffeln, schneidet sie samt Schale in gleich große Stücke und kocht sie in gesalzenem Wasser bis sie gar sind.

2. In der Zwischenzeit gebt ihr die Petersilie und den Knoblauch (natürlich ohne Schale) in einen Standmixer und püriert beides bis eine Art Paste entstanden ist. Fügt nun Quark, Joghurt, Zitronensaft, Zucker, Salz, Pfeffer, Knoblauchgewürz und Paprika hinzu und lasst alles ordentlich durchmixen. Beträufelt den Kräuterquark anschließend mit etwas Olivenöl und stellt ihn erst einmal beiseite.

3. Bratet den Lachs in einer heißen Pfanne scharf an und würzt ihn mit Salz, Pfeffer, Knoblauchgewürz, Paprika und Zitronensaft.

4. Nachdem die Kartoffeln gegart sind, lasst sie ein wenig abkühlen und vermengt sie anschließend mit 3/4 des Kräuterquarks. Richtet die Quark-Kartoffeln auf einem Teller an und legt den Lachs, in Stücke gerissen, obenauf. Legt einen großen Löffel dazu, so kann sich jeder selbst bedienen. Stellt den restlichen Quark in einer kleinen Schüssel dazu.

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Guten Appetit!

Liebste Grüße,

C.

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I heart Omma: Wirsing-Durcheinander

Wirsing1

Ist es in eurer Familie eigentlich auch so, dass die Oma (hier im Pott liebevoll Omma genannt) das kulinarische Oberhaupt der Familie ist? Bei uns ist das so. Wer eine Frage zum Thema „Kochen“ hat, fragt Omma. Omma schöpft aus mehr als 50 Jahren Kocherfahrung und obwohl sie auch heute immer noch die gleichen Gerichte kocht, wie vor 50 Jahren, ist darauf Verlass, dass alles ganz hervorragend schmeckt. Mit „Haute Cuisine“ kann Omma nichts anfangen. Bei ihr kommt Deftiges auf den Tisch, mit viel Fleisch, viel Butter und Kartoffeln soweit das Auge reicht. Selbstverständlich ist auch, dass die Portionen für alle männlichen Esser grundsätzlich doppelt so groß sind, wie die für die Frauen („Das sind ja auch Männer, die brauchen das!“). Eins dieser tollen Gerichte, die für mich immer wieder nach Heimat schmecken ist „Wirsing-Durcheinander“. Dem, der mit dem kulinarischen Begriff „Durcheinander“ nicht viel anfangen kann, soll gesagt sein, dass „Durcheinander“ ein Wort ist, dass alles bedeuten kann. Aus diesem Grund heißt bei uns alles „Durcheinander“, das nicht genau definierbar ist oder irgendwie gerührt wurde, also irgendwie durcheinander aussieht.  Und bevor ich jetzt auch gleich ganz durcheinander bin, hier das Rezept:

Wirsing3

Zutaten:

1 mittelgroßen Kopf Wirsing

500g Hackfleisch

250g Kartoffeln

Wasser

Salz & Pfeffer

Wirsing4(Emmi findet es immer unfassbar spannend, dass ich ständig mein Essen fotografiere und wollte heute auch mal ihren Teller präsentieren. :) )

So wird’s gemacht:

1. Würzt das Fleisch sehr großzügig mit Salz und Pfeffer (das ist nicht der richtige Moment um schüchtern zu sein!) und bratet es in einem großen Topf scharf an.

2. Sobald das Hackfleisch eine schöne Bräune angenommen hat, gebt ihr den gewaschenen und in Streifen geschnittenen Wirsing hinzu und lasst ihn kurz mit anbraten. Würzt auch jetzt noch einmal kräftig mit Salz und Pfeffer.

3. Gebt nun so viel Wasser hinzu, dass der Wirsing-Hackfleisch-Mix zur Hälfte im Wasser steht. Deckel drauf und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend noch einmal 5 Minuten ohne Deckel köcheln lassen.

4. Zeitgleich kocht ihr die Kartoffeln bis sie gar sind. Sehr schnell geht das, wenn ihr die Kartoffeln in 1-2cm große Stücke schneidet und im Topf direkt mit kochendem Wasser (aus dem Wasserkocher) übergießt. Benutzt dafür auch nicht zu viel Wasser, die Kartoffeln müssen nicht mal ganz mit Wasser bedeckt sein um im geschlossenen Topf in ca. 10 Minute gar zu sein.

5. Zu guter Letzt richtet ihr den Wirsing-Hackfleisch-Mix auf den Kartoffeln an und lasst es euch schmecken.

Wirsing2

Liebste Grüße (auch von Omma),

C.

Makrele auf Pesto (Blog-Event)

Banner August-Blog-Event Fisch & Meeresfrüchte Schätze aus meiner Küche

Heute bin ich auf ein weiteres Blog-Event gestoßen, an dem ich einfach nicht vorbeiziehen konnte. Marie von „Schätze aus meiner Küche“ hat dazu aufgerufen Gerichte zum Thema Fisch & Meeresfrüchte vorzustellen. Ein schönes Thema, wie ich finde. Denn auch ich, als bekennender Fleisch-Fanatiker esse sehr gern alles was aus dem Meer kommt! Sei es Fisch, Muscheln, Garnelen, Tintenfisch, etc. – wenn es gut zubereitet ist, bin ich dabei! Da ich es ja aber gern auch ein wenig deftiger mag, stehe ich vor allem auf alles Geräucherte. Dem rauchig-würzigen Aroma kann ich meist einfach nicht widerstehen. Mein All-Time-Favourite ist dabei die Räuchermakrele. Rauchig, salzig, fischig, lecker! Und gepaart mit Spaghetti und frischem Pesto ist sie ein Gedicht. Seht selbst!

Pesto4

Zutaten:

200g Spaghetti

2EL Pesto (das Rezept dazu findet ihr hier!)

1/2 Makrele (geräuchert)

Parmesan

Makrele1

So wird’s gemacht:

1. Bereitet die Nudeln nach Packungsanleitung zu.

2. Entgrätet die Makrele und löst das Fleisch vom Körper.

3. Vermengt nun die fertigen Nudeln mit dem Pesto und richtet sie auf einem schönen Teller an.

4. Legt nun die, in Stücke gerissene (macht’s ruhig rustikal mit euren Händen!) Makrele auf die Spaghetti und reibt ein wenig Parmesan dazu.

So schnell ist ein sommerlich-leichtes Gericht fertig, dass nach Urlaub schmeckt!

Makrele2

Guten Appetit!

Makrele3

Liebste Grüße,

C.

PPP: Perfektes Petersilien Pesto

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Heute habe ich ein Pesto zubereitet. Jedoch kein alltägliches Pesto mit Basilikum und Pinienkernen, sondern ein unfassbar leckeres mit Petersilie, Sonnenblumenkernen und Zitrone. Die Petersilie lässt das Pesto nicht so herb schmecken, wie das Basilikum und harmoniert perfekt mit den Sonnenblumenkernen. Die Zitrone bringt ein wenig sommerliche Frische auf den Teller.

Pesto1

Zutaten:

1 Bund glatte Petersilie

100g Sonnenblumenkerne

1 Knoblauchzehen

50g Parmesan

1 Spritzer Zitrone

250ml Olivenöl

Salz & Pfeffer

Pesto3

So wird’s gemacht:

1. Lasst alle Zutaten in einem Standmixer so lange mixen bis eine Art Mus entstanden ist.

Und schon habt ihr ein tolles Pesto, das hervorragend zu Pasta, Fisch & Fleisch passt.

Guten Appetit!

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Pesto2

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Liebste Grüße,

C.

Ich backe mit: 1. Deutscher Backtag


1. deutscher Backtag : Deutschland backt zusammen!
Heute bin ich auf eine tolle Aktion gestoßen. Angelina von prinCi hat zum 1. Deutschen Backtag aufgerufen. Dieser Tag findet am 03.10.2013 statt und steht ganz unter dem Motto „Deutschland backt“. Mitmachen kann jeder, der gern backt und am 03.10.2013 ein bisschen Zeit hat. Backt etwas Feines, knipst ein Foto, stellt es auf euren Blog (falls ihr einen habt) und/oder sendet den Link dazu an Angelina. Ich finde, das hört sich nach jeder Menge Spaß an – ich bin dabei und bin gespannt darauf, was ihr für Kunstwerke zustande bringt.

Nähere Informationen findet ihr hier:

auf Angelinas Blog: prinCi

auf facebook

auf Google+

Liebste Grüße,

C,

Pizza-Party

Pizza ist ein vor dem Backen würzig belegtes Fladenbrot aus einfachem Hefeteig aus der italienischen Küche. Die heutige, international verbreitete Variante mit einer Tomatensauce und Käse als Basis stammt vermutlich aus Neapel.

(Quelle: Wikipedia)

 

 

Pizza7

Ich muss ehrlich gestehen, Menschen, die keine Pizza mögen sind mir suspekt. Ich kann nicht nachvollziehen, dass man Pizza nicht mögen kann. Es gibt so viele verschiedene Variationen –  so viele Beläge, dicke Böden, dünne Böden, mit Oregano oder ohne, als Calzone verwurstet, etc. Am liebsten mag ich meine Pizza mit superdünnem Boden, süß-würziger Tomatensauce, Thunfisch und Gouda. Und wie so eine Pizza dann aussieht zeige ich euch jetzt:

Pizza6

Zutaten (für ca. 10-12 dünne Pizzen):

400g Mehl

1 Hefewürfel

1EL brauner Zucker

1EL Salz

200ml Wasser (lauwarm)

8-10 EL Olivenöl

Pfeffer, Paprika, italienische Kräuter

500ml Tomatensauce (das Rezept dazu findet ihr hier!)

Belag (Thunfisch, Salami, Spinat, Rucola, Gorgonzola, o.Ä.)

200g Gouda (geraspelt)

Pizza3

So wird’s gemacht:

1. Gebt das Mehl in die Schüssel eines Standmixers. Bildet eine kleine Kuhle in der Mitte des Mehls und fügt Hefe, Zucker, Wasser, Öl und die Gewürze hinzu.

2. Knetet den Teig nun mit einem Knethaken auf kleiner Stufe. Nehmt ihn anschließend aus der Schüssel, knetet ihn mit euren Händen zu einer Kugel und legt ihn wieder in eure Schüssel. Feuchtet nun ein Geschirrhandtuch mit heißem Wasser an und legt es über die Schüssel. Lasst den Teig nun für ca. 30 Minuten ruhen.

3. Heizt euren Ofen nun auf ca. 160°C vor.

4. Rollt den Teig nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu ca. 1-2mm dünnen Kreisen aus. Gebt nun eine Saucenkelle voll Tomatensauce auf den Teig, belegt ihn nach Wahl und gebt anschließend ein wenig des geraspelten Käses drauf.

5. Die Pizza wird nun für ca. 12-15 Minuten im Ofen gebacken.

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Und schon ist eure Pizza fertig! Ihr könnt sie nun ganz klassisch mit Messer und Gabel essen oder wie die Neapolitaner a libro („als Buch“), also doppelt zu einem Dreieck gefaltet. Das macht zwar die Finger schmutzig, aber auch viel mehr Spaß!

Pizza8

Buon Appetito! 

Pizza2

Liebste Grüße,

C.